Entwicklung von Konfliktkompetenz

Eignet euch im Rahmen einer fokussierten Teamentwicklung eine hohe Konfliktkompetenz an.

So dass eure Konflikte euch zukünftig bereichern, statt zu stören.

Gibt es in deinem Team zu viel Zoff?
Oder aber werden Konflikte schnell unter den Teppich gekehrt?

Dann könnte eine Teamentwicklung mit dem Schwerpunkt Konfliktkompetenz genau das Richtige für euch sein. Denn nicht nur kommt ihr damit als Team im Miteinander generell weiter. Ihr beseitigt dabei noch jede Menge aktuelles Konfliktgeschehen. Und macht euch fit, zukünftig Konflikte frühzeitig zu lösen, bevor es fies wird.

Als ausgebildete Mediatorin orientiere ich mich dabei an euch und dem, was dein Team ausmacht. Und wo ihr gerade steht. Daraus entsteht dann eine Teamentwicklungsmaßnahme, die neben besserer Zusammenarbeit noch zum Ziel hat, bestehende Konflikte zu klären und mit der ihr einen konstruktiven Umgang mit Konflikten entwickelt.

Wann ist eine Teamentwicklung mit Schwerpunkt Konfliktkompetenz das Richtige?

Eine Teamentwicklung mit Schwerpunkt Konfliktkompetenz ist immer dann für euch geeignet, wenn dein Team

 

  • durchaus konfliktreich ist, die Konflikte euch behindern, allerdings noch nicht zu hoch eskaliert sind.
  • nicht nur die aktuellen Konflikte lösen, sondern auch sicherstellen will, dass zukünftige Konflikte von euch besser verarbeitet werden können.
  • generell an einer deutlichen Verbesserung des Miteinanders interessiert ist.

Willst du dein Team stark für aktuelle und kommende Konflikte machen?

Was macht eine Teamentwicklung mit Schwerpunkt Konfliktkompetenz aus?

Teamentwicklungsmaßnahmen dienen dazu, das Miteinander zu verbessern und dadurch zu einer noch besser funktionierenden Einheit zu werden. Je nachdem, was das Team dazu braucht, werden auch die Schwerpunkte der Teamentwicklungsmaßnahme gewählt.

Bei einer mediativen Teamentwicklung liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung der Konfliktkompetenz des Teams. Dabei werden bewährte Methoden der Team-Mediation mit praxiserprobten Teamentwicklungs-Methoden kombiniert.

Praktisch: auch aktuelles Konfliktgeschehen wird im Rahmen der Teamentwicklung bearbeitet. Gleichzeitig werden auch alle anderen für die Teamarbeit wichtigen Kompetenzen gestärkt, wie z. B. die Kommunikation, das Erlernen von Vertrauen, die Koordinationsfähigkeit, usw.

Warum passen Mediation und Team-Coaching so gut zusammen? Team-Coaching und Mediation ergänzen einander. Denn ein wesentliches Hindernis, das Teams immer wieder lahmlegt, sind nun einmal Konflikte. Ein Team, das lernt, die eigenen Konflikte selbstständig und frühzeitig zu lösen, ist schon einen Riesenschritt weiter gekommen.

Aus diesen Gründen biete ich nicht nur Team-Coaching auf der einen Seite und Mediation auf der anderen Seite an. Sondern mit einer Teamentwicklung mit Schwerpunkt Konfliktkompetenz eine Kombination der beiden Formate. Und damit einen guten Weg für die Teams, die sich selbst mit ihrem Konfliktgeschehen zwar durchaus im Weg stehen. Und doch noch so gut miteinander sind, um mit Unterstützung einen konstruktiven Umgang mit ihren Konflikten zu finden.

Weitere Informationen zur Methode der mediativen Teamentwicklung

Was sind die Schritte?

Ablauf einer Zusammenarbeit

  • Kurzes Erstgespräch: Worum gehts? Ist eine Teamentwicklung mit Schwerpunkt Konfliktkompetenz die geeignete Maßnahme (und ggfs. welche Alternativen sind denkbar)? Klärung offener Fragen.
  • Angebot und Beauftragung
  • Konkrete Arbeitsabklärung und -abstimmung (mit Auftraggeber:innen)
  • Kennenlernen der einzelnen Teamplayer zur Erhebung des Status Quo in Form von Einzelgesprächen
  • 3-5 halbtägige, aufeinander aufbauende Workshops mit jeweils 3-6 Wochen Abstand, in denen sukzessive die Konfliktkompetenz aufgebaut und das Miteinander verbessert wird. Gleichzeitig Bearbeitung der aktuellen Themen.

Ziel: Dein Team verabredet verbindlich einen veränderten Umgang miteinander. So können Konflikte frühzeitig thematisiert werden. Die Konfliktlösung erfolgt dann über die vom Team erarbeiteten Vorgehensweisen. Gleichzeitig ist dein Team in der Lage, die Lösungen immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und so immer leichter in die Konfliktlösung zu kommen.

Die Teamentwicklung und die Teamphasen nach Tuckman

Das Konzept der Teamphasen nach Bruce Tuckman beschreibt verschiedene Phasen, die jedes Team typischerweise durchläuft:

Vom Start des Teams (Forming), zum ersten Aufeinandertreffen von Gegensätzen und der dazugehörigen Auseinandersetzung (Storming), zum Aufsetzen von Teamregeln für die gute Zusammenarbeit (Norming) bis hin zum Abliefern von richtig guten Ergebnissen (Performing). Löst das Team sich schließlich auf, befindet es sich in der Auflösungsphase (Adjourning).

Viele Teamentwicklungsmaßnahmen orientieren sich an diesem Modell, das zunächst als lineare Abfolge der Phasen gedacht war. Tuckman hat selbst später hinzugefügt, dass ein Team durchaus Schleifen drehen kann, Phasen überspringen kann oder sogar nie in der Performingphase ankommen kann.

Teamentwicklung nach Teamphasen nach Bruce Tuchman: Forming, Storming, Norming, Performing, Adjourning.

Letztlich steht und fällt der Teamerfolg (sprich: das Erreichen der Performingphase) mit der erfolgreichen Bewältigung der Storming-Phase mit anschließend nachhaltigen Vereinbarungen in der Norming-Phase. Manche Teams jedoch schließen diese beiden Phasen Storming und Norming nie wirklich ab oder fallen immer wieder zurück in die Stormingphase.

Eine Teamentwicklung mit Fokus auf Konfliktkompetenz setzt genau an diesem Gedanken an. Ihr Ziel ist, das Team zu einem konstruktiven und nachhaltigen Umgang mit allen möglichen Arten von Konflikten zu befähigen. Auf Basis der Aktionsforschung (das Team erforscht das eigene System aus sich heraus, versteht es und kann es dann weiterentwickeln) wird dabei der Fokus von Beginn an auf die Selbstwirksamkeit und Selbstregulation des Teams gelegt. Dem agilen Gedanken entsprechend wird dabei in Iterationen vorgegangen, so dass immer wieder aufs Neue überprüft wird, ob das Team mit den vereinbarten Maßnahmen wirklich weiterkommt. So kann mit der nötigen Konfliktkompetenz und nachhaltigen Vereinbarungen der Teammitglieder untereinander die Performingphase erreicht werden.

Mediation bei Konflikten mit Kollegen: Mediatorin Karin Bäumler

Über Karin Bäumler

Ich arbeite als Team-Coach und Mediatorin im Raum Bonn, Köln und Umgebung.

Wieso bin ich Mediatorin geworden?
Oft komme ich zu Teams und stelle fest, dass die Ursache von fehlendem Team-Spirit oder anderen Problemen in (mehr oder weniger) verdeckten Konflikten liegt. Und dass das Lösen dieser Konflikte schon die halbe Miete ist. Das war Grund genug für mich, um im Rahmen einer fundierten, zertifizierten Ausbildung zu lernen, wie ich Teams im Streitfall bestmöglich unterstützen kann. So habe ich nun das notwendige Handwerkszeug, um Konfliktgeschehen professionell einzuschätzen und geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Und die Teams in meiner Begleitung profitieren davon!

Erfahre hier mehr

5 Stärken einer Teamentwicklung mit Schwerpunkt Konfliktkompetenz

  1. Erst wenn aktuelle Konflikte gelöst sind, können andere Maßnahmen überhaupt richtig greifen.
  2. Aufkommende Konflikte können zukünftig frühzeitig und durch das Team selbst aus dem Weg geräumt werden.
  3. Um Konflikte gut lösen zu können, ist der Aufbau von Vertrauen unabdingbar – was wieder auf das gute Miteinander einzahlt!
  4. Kann ein Team erst einmal Konflikte ansprechen, sind auch andere Themen, wie Fehler, Probleme oder Stimmungstiefs erheblich leichter besprechbar.
  5. Das Team gewinnt an Geschwindigkeit – es muss nicht mehr umständlich um Konflikte herumnavigieren, sondern löst sie und fokussiert sich wieder.

Willst du mit deinem Team Konflikten gelassen entgegen sehen?